Faraj Remmo
Faraj Remmo

Bücher & Klappentexte

 

Hier möchte ich Ihnen gerne meine Lieblingsbücher (incl Klappentexte) ans Herz legen.

 

 

Inhalt

 

1 - ORTE DER DIVERSITÄT von Christina Allemann-Ghionda &Wolf-Dietrich Bukow (hrsg.)


2 - POLITISCHE PARTIZIPATION VON STUDIERENDEN _- ERGEBNISSE EINER EMPERISCH-   ANALYTISCHEN STUDIE von Frank Welker


3 - ZUR VEBREITUNG VON DIVERSITY MANAGEMENT von Nils Jent, Günther Vedder & Florian  Krause (Hrsg.)


4 - ANWENDUNGSFELDER DES DIVERSITY MANAGEMENT von Hartmut Wächter & Meik Führing (Hrsg.)


5 - INNOVATION DURCH PARTIZIPATION –STEUERUNG VON HOCHSCHULEN UND FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN IM 21.JAHRHUNDERT von Andreas Keller & Sonja Staack (Hrsg.)


6 - DIE PATIZIPATION VON MIGRANTEN IN DEUTSCHLAND – Rückzug oder Mobilisierung? von Claudia Diehl


7 - DIVERSITY STUDIES – GRUNDLAGEN UND DISZIPLINÄRE ANSÄTZE von Gertraude Krell, Barbara Riedmüller, Barbara Sieben & Dagmar Vinz (Hrsg.)


8 – DIVERSITY IN SUPERVISION, COACHING UND BERATUNG von Surur Adbul-Hussain & Samira Baig (Hrsg.)


9 - Peter Imbusch ,Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.) Integration- Desintegration

Ein Reader zur Ordnungsproblematik moderner Gesellschaften. 1. Auflage 2008.

 

10 – DIE NEUEN WELTBÜRGER / WETTBEWERBSVORTEILE KOSMOPOLITISCHER GESELLSCHAFTEN  von G. Pascal Zachary

 

11 - JUNGE MIGRANTEN ONLINE / SUCHE NACH SOZIALER ANERKENNUNG UND VERGEWISSERUNG VON ZUGEHÖRIGKEIT von Kai-Uwe Hugger


12 – PREKÄRE VERHÄLTNISSE / ÜBER NATO-ETHNO-KULTURELLE (MEHRFACH-) ZUGEHÖRIGKEIT von Paul Mecheril


13 – ZWEIHEIMISCH / BIKULTURELL LEBEN IN DEUTSCHLAND von Cornelia Spohn (Hrsg.)


14 – „DER DRITTE STUHL „ / EINE GROUNDED THEORY_STUDIE ZUM KREATIVEN UMGANG BILDUNGSERFOLGREICHER IMMIGRANTEN JUGENDLICHER MIT KULTURELLER DIFFERENZ   von Tarek Badawia


15 – VIELE WELTEN LEBEN / ZUR LEBENSSITUATION VON JUNGEN FRAUEN MIT MIGRATIONSHINTERGRUND von Ursula Boos-Nünning & Yasemin Karakasoglu


16 - INSIDER – OUTSIDER / BILDER, ETHNISIERTE RÄUME UND PARTIZIPATION IM MIGRATIONSPROZESS von IFADE (Hrsg.)

 

17 – INTERKULTURELLE  ZWISCHENWELTEN / BEWÄLTIGUNGSMUSTER  DES  MIGRATIONSPROZESSES BEI  MIGRANTINNEN  IN  DEN  NEUEN  BUNDESLÄNDERN  von Marion Gemende


18 - WELTBILDER  UND  SELBSTBILDER / BILDUNGSPROZESSE IM UMGANG   MIT  GLOBALISIERUNG , MIGRATION  UND  ZEITGESCHICHTE   von Astrid Messerschmidt


19 – DIFFERENZEN  LEBEN / KULTURWISSENSCHAFTLICHE UND  GESCHLECHTERKRITISCHE PESPEKTIVEN  AUF  INKLUSION UND  EXKLUSSION  von Utta Isop & Viktorija Ratkovic (Hrsg.)


20 – WER  GEHÖRT  DAZU? / ZUGEHÖRIGKEIT ALS  VORRAUSSETZUNG  FÜR  INTEGRATION  von Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)


21 – EUROPA DER ZUGEHÖRIGKEITEN /  INTEGRATIONSWEGE  ZWISCHEN  EIN  UND AUSWANDERUNG  von  Hrsg. : Rudolf von Thadden, Steffen  Kaudelka & Thomas Serrier


22 – JUGEND, PARTIZIPATION  UND  MIGRATION /  ORIENTIERUNGEN  IM  KONTEXT  VON  INTEGRATION  UND  AUSGRENZUNG   von Thomas Geisen & CHRISTINE  RIEGEL  (Hrg.)


23 – DIE  FÜNFTE  GEWALT / LOBBYISMUS  IN  DEUTSCHLAND  von  Thomas Leif & Rudolf Speth (Hrsg.)


24 – HOCHSCHULE  ALS  TRANSKULTURELLER RAUM? / KULTUR, BILDUNG UND  DIFFERENZ  IN  DER  UNIVERSITÄT  von  Lucyna Darowska, Thomas Lüttenberg, Claudia Machold (Hrsg.)


25 – ZUM   IDENTITÄTSKURS  IN DEN SOZIALWISSENSCHAFTEN / EINE POSTKOLONIAL  UND  QUEER   INFORMIERTE  KRITIK   AN  GEORGE  H. MEAD, ERIK H. ERIKSON und ERVING GOFFMAN   von  Ingrid Jungwirth


26 – IDENTITÄT  UND  LEBENSZYKLUS  von Erik H. Erikson


27 – PÄDAGOKIG DER ANERKENNUNG von Benno Hafeneger, Peter Henkenborg und Albert Scherr (Hrsg.)


28 – IDENTITÄTKONSTRUKTIONEN TÜRKISCHER JUGENDLICHER - EIN LEBEN MIT ODER ZWISCHEN ZWEI KULTUREN von Marion Aicher-Jakob


29 – RASSISMUUS BILDET – BILDUNGSWISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE ZUR NORMALISIERUNG UND SUBJEEKTIVIERUNG IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT  von Anne Broden, Paul Mecheril  (Hg.)


30 – UNREIN UND VERMISCHT – POSTKOLONIALE GRENZGÄNGE DURCH DIE KULTURGESCHICHTE DER HYBRIDITÄT UND DER KOLONIALEN <RASSENBASTARDE< von Kien Nghi Ha


31 – SPRICHT DIE SUBALTERNE DEUTSCH? – MIGRATION UND POSTKOLONIALE KRITIK von Hito Steyerl, Encarnacion Gutierrez Rodrguez (Hg.)


32 – ANDERE DEUTSCHE – ZUR LEBENSSITUATION VON MENSCHEN MULTIETHNISCHER UND MULTIKULTURELLER HERKUNFT von Paul Mecheril / Thomas Teo (Hg.)


33 – BILDUNG ANDERS DENKEN – EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE TRANSFORMATORISCHER BILDUNGSPROZESSE von Hans-Christoph Koller


34 – SCHULE MIT  MIGRATIONSHINTERGRUND von Ursula Neumann, Jens Schneider (Hrsg.)


35 – ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT UND GESELLSCHAFT  / HANDBUCH DER ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT 6  von Gerhard Mertens (HG.)


36 – PARTIZIPATION IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN / SO GELINGT DEMOKRATIEBILDUNG MIT KINDERN! Von R. Hansen, R. Knauer und B. Sturzenhecker


37 – DIVERSITÄT – RESSOURCE UND HERAUSFORDERUNG FÜR DIE PÄDAGOGIK DER FRÜHEN KINDHEIT von Eva Hammes -Di Bernardo & Sonja Adelheid Schreiner (Hrsg.)


38 – ERZIEHUNG IN DER EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT – KONZEPTIONELLE ÜBERLEGUNGEN FÜR DIE ELEMENTARPÄDAGOGIK von Isabell Diehm


39 – HANDBUCH KINDERWELTEN / VIELFALT ALS CHANCE- GRUNDLAGEN EINER VORURTEILSBEWUSSTEN BILDUNG UND ERZIEHUNG von Petra Wagner (Hrsg.)


40 – DIVERSITY UND PROFESSION – EINE BIOGRAPHISCH-NARRATIVE UNTERSUCHUNG IM KONTEXT DER BILDUNGSSOZOLOGIE von Anne Rosken


41 – EINFÜHRUNG IN DIE SOZIALISATIONSTHEORIE von Klaus Hurrelmann


42 – ETHNISCHE UND SOZIALE UNGLEICHHEIT IM VORSCHULBEREICH von Nicole Biedinger


43 – Diversity Management und Interkulturalität von Günther Vedder (Hg.)


44 – INKLUSION UND PARTIZIPATION – POLITISCHE KOMMUNIKATION IM HISTORISCHEN WANDEL - Von Christoph Gusy, Heinz-Gerhard Haupt (Hg.)

 

45 – PÄDAGOGISCHE AUTORITÄT – MACHT UND VERTRAUEN IN DER ERZIEHUNG von Roland Reichenbach

 

46 – KOMPETENZFÖRDERNER PÄDAGOGIKUNTERRICHT / KOMPETENZEN, KOMPETENZBEREICHE, LEISTUNGSSTANDARDS, AUFGABEN  von Christoph Storck & Elmar Wortmann


47 – PÄDAGOGISCHE KOMPETENZ, IDENTITÄT UND PROFESSIONALITÄT von Monika Rapold (Hrsg.)


48 – INTERKULTURELLE KOMPETENZ UND PÄDAGOGISCHE PROFESSIONALITÄT  von Georg Auernheimer (Hrsg.)


49 – INTERKULTURELLE KOMPETENZ IN DER ZUWANDERUNGSGESELLSCHAFT von Matilde Grünhage-Monetti  (Hrsg.)


50 – INTERKULTURELLE KOMPETENZ  /  FORTBILDUNG – TRANSFER – ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Von Veronika Fischer, Monika Springer, Ioanna Zacharaki (Hrsg.)

 

 

 

Klappentexte


 

1 - ORTE DER DIVERSITÄT von Christina Allemann-Ghionda &Wolf-Dietrich Bukow (hrsg.)

 

Diese Textsammlung präsentiert sich als Beitrag zu einer interdisziplinären und international vergleichenden Klärung des heute inflationär gebrauchten Begriffs Diversität. Vorgestellt werden theoretische Ansätze und Ergebnisse empirischer Untersuchungen zur Wahrnehmung und zu Strategien des „Management“ von Diversität im urbanen und im institutionellen Rahmen sowie in der virtuellen Welt der Medien.  

 

Das Buch richtet sich an Wissenschaftler, die aus verschiedenen Disziplinen heraus (Soziologie, Ethnologie, Psychologie, Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft, Philosophie u.a.) zu diesem Themenkomplex forschen. Handlungstheoretische und praxisorientierte Anregungen sind ebenfalls für Experten von Nutzen, die als Berater, Multiplikatoren,Dozenten und Trainer in Verwaltungen , Behörden, Bildungseinrichtungen, sozialen Diensten, in Unternehmen sowie in den Medien Programme zur reflektierten Berücksichtigung von Diversität entwerfen oder praktisch darin tätig sind.

 

 

 

2 - POLITISCHE PARTIZIPATION VON STUDIERENDEN _- ERGEBNISSE EINER EMPERISCH-ANALYTISCHEN STUDIE von Frank Welker

Studierende gelten in der Öffentlichkeit oftmals als politikmüde, desinteressiert und als gesellschaftlich gleichgültig. Diese Arbeit zeigt dagegen ein Beispiel der Studierenden der Universität Trier . das derartige Zuschreibungen nicht berichtigt sind. Zwar ist das Verhältnis der Studierenden zur konventionellen Politik gekennzeichnet durch eine kritische Distanz, die sich insbesondere in einem ausgeprägten Misstrauen gegenüber den Parteien wiederspiegelt. Dies kann jedoch nicht mit Politikverdrossenheit oder gar mit Demokratieverdrossenheit gleichgesetzt werden. Studierende sind durchaus engagementbereit, jedoch sollten die Rahmenbedingungen stimmen und die Beteiligungsformen mit der studentischen Lebenswelt kompatibel sein.

 

 

 

3 - ZUR VEBREITUNG VON DIVERSITY MANAGEMENT von Nils Jent, Günther Vedder & Florian Krause (Hrsg.)

Der Diversity Gedanke verbreitet sich immer weiter und wird inzwischen in mehreren wissenschaftlichen Disziplinen aufgegriffen ( diversity poiltics, diversity education....). Das betriebswirtschaftlich orientierte Diversity Management hält sich erstaunlich lange auf dem Markt der modernen Managementkonzepte. Es hat in verschiedenen Ländern, Branchen, Profit- und Non-Profit Organisationen Fuß gefasst. Die hier dokumentierten Beiträge nähern sich der Diversity-Thematik vor diesem Hintergrund aus ganz verschiedenen Blickwinkeln an:  

Zunächst geht Alice von Berg auf die Entwicklung von Total Quality Management und Diversity Management im Vergleich ein. Sie analysiert den Lebenszyklus der beiden Konzepte sowie ihre Diffusionsprozesse.

Danach untersucht Eike Stratmann die Implementierung von Diversitätspolitiken in Städten. Er stellt dabei Bezüge zu Einwanderungskulturen, Integrationsprozessen, Multikulturalität und Kommunalpolitik her.  

Im dritten Beitrag erläutert Annalena Döring die besondere Bedeutung von Diversity Management in Südafrika. Das Konzept hat dort auch die soziale Funktion, Menschen zu versöhnen und zu verbinden.     Abschließend konzentriert sich Imke Buß auf den Einsatz von Diversity Management an Hochschulen. Sie thematisiert insbesondere den Einfluss von Diversität auf Lernprozesse und Lernergebnisse.

Schlüsselwörter:   Diffusion, Diversity Management , Diversitätspolitik, Hochschulen ,Lernen,                         Managementmode, Städte, Südafrika, Total Quality Management, Vielfalt.

 

 

 

4 - ANWENDUNGSFELDER DES DIVERSITY MANAGEMENT von Hartmut Wächter & Meik Führing (Hrsg.)

Es ist das Anliegen der Herausgeber, mit den in diesem Band vorgelegten empirischen Beiträgen Anwendungsfelder des Diversity Management zu beschreiben und zusätzliche Anregungen für die Praxis zu geben. Die hier dokumentierten empirischen Projektarbeiten, die alle an der Universität Trier entstanden sind, stammen dabei aus ganz unterschiedlichen Bereichen.

Der erste Beitrag „Diversity Homepages“ analysiert und bewertet die Internetseiten der größten US-amerikanischen Unternehmen hinsichtlich der Kommunikation ihres Diversity Management. Es bietet auch eine Fülle von Anknüpfungspunkten und Anregungen für deutsche Unternehmen, die ihre Bemühungen und Ansätze des Diversity Management nach außen vermitteln wollen.

Der zweite Beitrag „Kulturelle Vielfalt in der Bundesliga“ verdeutlicht am Beispiel der Fußball Bundesliga die Bemühungen und Probleme der Spielerintegration. Er gibt damit auch Impulse für das Management hochspezialisierter oder spezifisch begabter Professioneller, die sich auch in zunehmenden Maße in innovativen Branchen und Unternehmen finden.

Der dritte Beitrag „Diversitätspolitik“ in Städten“ dokumentiert und analysiert, wie ausgesuchte europäische und amerikanische Städte, die eine Diversity Management-Philosophie verankert haben, proaktiv mit Vielfalt umgeben. Dabei wird auch an einem konkreten Beispiel herausgearbeitet, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, wenn eine Stadt diesen Weg einschlagen will.

 

 

 

5 - INNOVATION DURCH PARTIZIPATION –STEUERUNG VON HOCHSCHULEN UND FORSCHUNGSEINRICHTUNGEN IM 21.JAHRHUNDERT von Andreas Keller & Sonja Staack (Hrsg.)

Wer steuert die Wissenschaft wohin? Wie können die Organisations- Leitungs- und Entscheidungsstrukturen zeitgemäß ausgestaltet werden? Und wie werden die an Forschung, Lehre und Studium beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten beteiligt?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt der zweiten Wissenschaftskonferenz von der Hans-Böckler-Stiftung, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und dem Deutschen Studentenwerk. Die Ergebnisse der Konferenz fasst der vorliegende Tagungsband zusammen. Die Autorinnen und Autoren werfen einen Blick zurück auf die Auseinandersetzungen um die Demokratisierung der Hochschulen seit den 60er-Jahren, beleuchten die aktuellen Handlungsfelder der Mitbestimmung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen und lassen die verschiedenen Interessengruppen zu Wort kommen.

 

 


6 - DIE PATIZIPATION VON MIGRANTEN IN DEUTSCHLAND – Rückzug oder Mobilisierung? von Claudia Diehl

Das Buch bietet einen Erklärungsansatz der Partizipations- und Assoziationsmuster von Einwanderern- empirisch untermauert anhand einer Befragung türkischer Migranten in Deutschland.

 

 

 

7 - DIVERSITY STUDIES – GRUNDLAGEN UND DISZIPLINÄRE ANSÄTZE von Gertraude Krell, Barbara Riedmüller, Barbara Sieben & Dagmar Vinz (Hrsg.)

Diversity – Vielfalt, Differenz – ist zu einem zentralen Thema gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Auseinandersetzung geworden. Dabei wird in Diversity ein Potenzial gesehen, das es nicht zuletzt aus Gründen der Effizienz zu nutzen gilt. Mit Fokus auf Geschlecht, Alter und Ethnie werden in diesem Band Theorieansätze innerhalb dieser Forschungseinrichtung vorgestellt und gezeigt, welche Anregungen sie für den praktischen mit sozialer und kultureller Vielfalt liefern. Management hochspezialisierter oder spezifisch begabter Professioneller, die sich auch in zunehmenden Maße in innovativen Branchen und Unternehmen finden.

 

 

 

8 – DIVERSITY IN SUPERVISION, COACHING UND BERATUNG von Surur Adbul-Hussain & Samira Baig (Hrsg.)

Herausforderungen und Diskriminierungen aufgrund von Unterschiedlichkeiten wie Alters- und Geschlechtsunterschieden, ethnischen oder religiösen Zugehörigkeiten, Unterschieden in der Hautfarbe sowie in familialen Lebensformen oder sexuellen Orientierung gehören mittlerweile zum Berufs- und Lebensalltag und damit auch zum Supervisions-, Coaching und Beratungsgeschehen. Wie können Supervisorinnen, Coaches und Beraterinnen erkennen, welche Unterschiede einen sozialen Unterschied machen, ob es sich um Diskriminierungen handelt, und wie können sie mit diesen und ähnlichen Herausforderungen professionell umgehen?

Dieses Buch beleuchtet mit Hilfe einer mehrperspektivischen Herangehensweise das Thema Diversity und gibt Aufschluss über soziale Prozesse des Umgangs mit Unterschiedlichkeit. Darüber hinaus beschäftigt es sich mit der Frage, wie Supervisorinnen, Coaches und Beraterinnen ihre Klientinnen diversitykompetent unterstützen können.

Neben einer theoretischen Einführung zum Thema Diversity und Managing Diversity werden Erkenntnisse der Sozialpsychologie, der Systemtheorie, der Queer und Cultural Studies sowie der Disability Studies mit Praxisbezug vorgestellt und mit Hilfe des Integrativen Ansatzes vernetzt und zusammengedacht. Für die Praxis werden diese Erkenntnisse und Erfahrungen in einem Tool zur Reflexion und Interventionsentwicklung zusammengeführt.

 

 

 

 

9 - Peter Imbusch ,Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.)

Integration- Desintegration

Ein Reader zur Ordnungsproblematik moderner Gesellschaften. 1. Auflage 2008.

 

Integration und Desintegration sind Phänomene von zentraler Bedeutung für moderne Gesellschaften. Die Frage, wie soziale Ordnung möglich ist, treibt die Soziologie seit ihren Anfängen um. Im Zuge der Globalisierung verschärft sich die Integrationsproblematik, weil Integration traditionell eine nationalstaatliche Rahmung besaß. Desintegrationsprozesse sind die Folge. Desintegration kann aber auch endogene Ursachen wie Individualisierung, Entsolidarisierung oder Erosion von Staatlichkeit haben. Der Reader versammelt klassische und neue Texte zur Integration-/ Desintegrationsdebatte. Zu Beginn werden grundlegende Konzeptionen von Integration und verschiedene analytische Zugänge zur Desintegration vorgestellt. Es folgen Texte, die sich mit spezifischen Dimensionen der Integration- und Desintegrationsdynamik ( Anomie, Konflikt, Ausgrenzung und Ungleichheiten, Kontrolle) befassen. Ein weiterer Abschnitt beleuchtet exemplarische folgen von Desintegration. Abschließend geht es um die Wirksamkeit möglicher Integrationsmodi. Den einzelnen Kapiteln ist jeweils eine kurze Einführung zu den ausgewählten Texten vorangestellt.

 

 

 

10 – DIE NEUEN WELTBÜRGER / WETTBEWERBSVORTEILE KOSMOPOLITISCHER GESELLSCHAFTEN  von G. Pascal Zachary

        

Offenheit für das Fremde ist zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor im 21. Jahrhundert geworden. Der Aufstieg und Fall von Nationen, Unternehmen und Individuen hängt zunehmend von ihrer Bereitschaft und Fähigkeit ab, das Talent, die Energien und die Werte von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kreativ zu nutzen. G. Pascal Zachary hat ein „kosmopolitisches Manifest“ geschrieben, das die Debatten um Deutschland als Einwanderungsland auf fulminante Weise bereichert. Das wirtschaftspolitische Buch des Jahres!

 

 

 

11 - JUNGE MIGRANTEN ONLINE / SUCHE NACH SOZIALER ANERKENNUNG UND VERGEWISSERUNG VON ZUGEHÖRIGKEIT von Kai-Uwe Hugger

Welche Bedeutung haben die neu entstehenden Sozialräume im Internet für junge Migranten? In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Online-Communities bzw. virtuellen Gemeinschaften entstanden, die sich speziell an die zweite und dritte Einwanderergeneration in Deutschland richten, z.B. Vaybee.de, Bizimalem.de für türkischstämmige, Greez.net für griechischstämmige oder Asia-zone.de vor allem für chinesisch-, japanisch-, vietnamesisch- und koreanischstämmige Jugendliche.

Jenseits der enggeführten Debatte über die Entstehung „virtueller Parallelgesellschaften“ zeigt der Band am Beispiel junger Türken in Deutschland empirisch-qualitativ auf, wie sie sich Online-Communities zunutze machen, um dort soziale Anerkennung zu finden und sich ihrer national-ethnisch-kulturellen Zugehörigkeit zu vergewissern.

 

 

 

12 – PREKÄRE VERHÄLTNISSE / ÜBER NATO-ETHNO-KULTURELLE (MEHRFACH-) ZUGEHÖRIGKEIT von Paul Mecheril

Unter der Perspektive >Zugehörigkeit< widmet sich die vorliegende Studie einer Personengruppe, die in Deutschland aufgewachsen ist und für die aufgrund von Zuschreibungsprozessen, (familialen) Wanderungsbiographien und habituell Anzeichen des >Anderssein< mehrere nationale Zugehörigkeitskontexte von signifikanter Bedeutung sind. Diese Gruppe wird andere Deutsche genannt.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, was unter natio-ethno-kultureller (Mehrfach) Zugehörigkeit verstanden werden kann. Die Frage wird mit Hilfe von aufeinander bezogenen empirische und theoretischen Studien untersucht. Zwei Fallstudien auf der Basis von Interviews erläutern exemplarisch die prekäre Zugehörigkeitswirklichkeit Anderer Deutscher. Herausgearbeitet wird, wie in einem von Differenz- und Dominanzverhältnissen strukturierten Feld aus Individuen >andere< Subjekte werden. In die empirischen Fallstudien sind zwei theoretische Explikationen eingewoben. Die erste Explikation widmet sich dem Begriff natio-ethno-kultureller Zugehörigkeit und erläutert , was wir meinen , wenn wir von >Zugehörigkeit< sprechen. Die zweite Explikation untersucht die Kennzeichen prekärer Zugehörigkeitsverhältnisse.

Die Studie endet mit Überlegungen zu Bedingungen von gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit unter Bedingungen von Mehrfachzugehörigkeit.

 

 

 

13 – ZWEIHEIMISCH / BIKULTURELL LEBEN IN DEUTSCHLAND von Cornelia Spohn (Hrsg.)

„zweiheimisch“ fühlen sich viele junge Menschen, die in Deutschland mit zwei kulturellen Hintergründen leben. Aus dem Spannungsverhältnis zwischen familiären Traditionen und gesellschaftlichen Vorurteilen oder zwischen verschiedenen Nationalitäten ihrer Eltern entwickeln sie immer neue eigene, kreative Lebensentwürfe. Zwölf junge Erwachsende werden hier porträtiert, darunter Mehmet, der im Alter von zehn Jahren seine Aufnahme aufs Gymnasium durchboxte, Jennifer, die sich als “halbschwarz“ bezeichnet und ihre Erfahrungen in eigener Musik verarbeitet, und Nazil, die auf der Suche nach einer Balance zwischen Deutschsein und ihren iranischen Wurzeln ist. Sie alle teilen ein positives Lebensgefühl, eine ungewöhnliche Biografie und einen ganz eigenen, oft auch kritischen Blick auf das Umfeld, in dem sie leben.

 

 

 

14 – „DER DRITTE STUHL „ / EINE GROUNDED THEORY_STUDIE ZUM KREATIVEN UMGANG BILDUNGSERFOLGREICHER IMMIGRANTEN JUGENDLICHER MIT KULTURELLER DIFFERENZ   von Tarek Badawia

Im Rahmen dieser qualitativen Grounded Theory-Studie bildet sich unter bildungserfolgreichen Immigrantenjugendlichen in Deutschland eine neue Identitätsposition durch den Umgang mit zwei Kulturen heraus: „der Dritte Stuhl“ als Alternative zur Zerissenheit des gängigen sprachlichen Bildes „man steht zwischen zwei Stühlen“ .

Mit dem „Dritten Stuhl“ erschaffen die Jugendlichen trotz aller Schwierigkeiten und strukturell ungünstigen Entwicklungsbedingungen eine neue soziale Doppelrolle des Teilnehmers und Beobachters und leisten dabei eine n wichtigen Beitrag zur Transformation von soziokulturellen Bedingungen in dieser Gesellschaft. Diese Veröffentlichung ist die erste konsequent im Stil der Grounded Theory durchgeführten Studie zur bikulturellen Identitätsentwicklung in Deutschland – und damit ein Anstoß für weitere Forschungsanstrengungen.

 

 

 

15 – VIELE WELTEN LEBEN / ZUR LEBENSSITUATION VON JUNGEN FRAUEN MIT MIGRATIONSHINTERGRUND von Ursula Boos-Nünning & Yasemin Karakasoglu

Die Lebensweise von Migrantinnen wird in der aktuellen Debatte meist als Integrationshemmnis diskutiert. So werden z.B. ihre religiösen Bindungen oder eine starke Familienorientierung als Ausdruck mangelnden Interesses an Integration, Bildung oder an ihrem Lebensumfeld gedeutet. Das dies der Realität und auch der Selbstwahrnehmung junger Migrantinnen keinesfalls entspricht, zeigt diese neue Studie. Erstmalig wurden junge Migrantinnen im Alter von 15 bis 21 Jahren türkische, griechischer, italienischer und jugoslawischer Herkunft sowie Aussiedlerinnen in Deutschland im Rahmen einer quantitativen Studie umfassend zu einer Fülle von Themen befragt. Die Studie gibt Auskunft über die Pluralität der Lebensweisen und Lebensorientierungen in den unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise die Bedingungen des Aufwachens junger Migrantinnen, die Bedeutung der Familie, Schule und Ausbildung, Partnerschaft und Religiosität. Dabei wird differenziert nach der Zugehörigkeit zu verschiedenen Herkunfts- und Religionsgruppen und Schlussfolgerungen für Voraussetzungen erfolgreicher Integrationspolitik können gezogen werden.

 

 

 

16 - INSIDER – OUTSIDER / BILDER, ETHNISIERTE RÄUME UND PARTIZIPATION IM MIGRATIONSPROZESS von IFADE (Hrsg.)

Das international und interdisziplinär situierte forschungsnetzwerk IFADE versammelt in diesem Band kritische Beiträge von jungen Sozial- und Kulturwissenschaftlern und –Wissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund. Die Publikation zielt darauf ab, den von der Mehrheitsgesellschaft dominierten Migrationsdiskurs aus der Minderheitenperspektive auf hohem analytischen Niveau scharf zu hinterfragen. Dabei beleuchten die Autoren und Autorinnen in ihren Beiträgen die Gleichzeitigkeit bzw. Ambivalenz der gesellschaftlichen Zugehörigkeit und Marginalisierung des migrantischen Subjekts im transnationalen Raum und verorten dieses dabei in einem unruhigen performativen Raum voller Wiedersprüche.

 

 

 

17 – INTERKULTURELLE ZWISCHENWELTEN / BEWÄLTIGUNGSMUSTER DES MIGRATIONSPROZESSES BEI MIGRANTINNEN IN DEN NEUEN BUNDESLÄNDERN von Marion Gemende

Bisher dominierte in Wissenschaft und Praxis die Annahme, das sich grenzüberschreitende Wanderungsprozesse mehr oder weniger durch einen einmaligen, unidirektionalen und dauerhaften Ortswechsel und Integrationsprozesse von Migranten und Migrantinnen durch ihre unumkehrbare und freiwillige Akkulturation und Assimilation an die Aufnahmegesellschaft auszeichnen sollten. In diesem grundsätzlich assimilativen Denken erscheinen die betroffenen Menschen in der Regel als defizitär und andersartig. Mit dem Konstrukt der „interkulturellen Zwischenwelten“ wird dieses lineare Denken aufgebrochen und der Lebenswirklichkeit von migrierenden Menschen näher kommen.

Der Zwischenweltenansatz wird durch die Verdichtung theoretischer Modelle vor allem aus der Migrationsforschung und empirischer Studien zu ostdeutsche Migranten und Migrantinnen entwickelt. Die geschlechtsspezifische Analyse des Untersuchungsmaterials zeigt zudem, dass Zwischenwelten zwar die Uneindeutigkeit ethnisch-kultureller Zugehörigkeiten in besonderem Maße thematisieren. Sie sind aber zum einen nicht von anderen sozialen Kategorien (z.B. Geschlecht) zu trennen und zum anderen Ausdruck der modernen Ambivalenz zwischen der Individualisierung eines Menschen und seinen sozialen Zugehörigkeiten. Letztendlich wird der Zwischenweltansatz in die Diskussion um Interkulturalität als pädagogische Aufgabe eingeordnet.

 

 

 

18 - WELTBILDER UND SELBSTBILDER / BILDUNGSPROZESSE IM UMGANG   MIT GLOBALISIERUNG , MIGRATION UND ZEITGESCHICHTE   von Astrid Messerschmidt

Wie sehen Lehrende und Lernende sich selbst in einer globalisierten Gesellschaft? Welches Verhältnis haben sie zur Einwanderungsgesellschaft entwickelt? In welcher Beziehung stehen sie zu den historischen Bedingungen ihrer Gegenwart, in der die Erfahrungen von Kolonialismus und Nationalsozialismus nachwirken?

Die Autorin zeigt, dass soziale Beziehungen der Handelnden für globales Lernen, interkulturelle Pädagogik und zeitgeschichtliche Bildungsprozessen relevant sind. Sie kommentiert bildungstheoretische Grundlagen und stellt Zugänge für die Bildungspraxis vor, die die Bereitschaft voraussetzen, eigene Weltbilder zu reflektieren.

 

 

 

19 – DIFFERENZEN LEBEN / KULTURWISSENSCHAFTLICHE UND GESCHLECHTERKRITISCHE PESPEKTIVEN AUF INKLUSION UND EXKLUSSION von Utta Isop & Viktorija Ratkovic (Hrsg.)

Eröffnen kulturelle, sexuelle, ökonomische oder geschlechtsspezifische Differenzen emanzipatorische Perspektiven für Einschlüsse und Ausschlüsse in Gesellschaften?

Jenseits symbolischer Markierungen widmet sich dieser Band der Kritik an unterschiedlichen Formen globaler und struktureller Herrschaft. Aus geschlechterkritischer, kulturkonstruktivistischer und queerer Perspektive thematisieren die Beiträge u.a. die Positionierung von Migrantinnen und Migranten, die Lage der „sans Papiers“ , soziale Aufstiegsstrategien von Minderheiten, Systeme globalen Hungers, die ökonomische Ausgrenzung von Frauen oder die Protestbewegungen für die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare.

 

 


20 – WER GEHÖRT DAZU? / ZUGEHÖRIGKEIT ALS VORRAUSSETZUNG FÜR INTEGRATION von Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Integration ist erfolgreich, wenn Menschen sich zugehörig fühlen und eine Chance bekommen, die Gesellschaft mitzugestalten. Einwanderungsgesellschaften wie zum Beispiel Kanada gelingen diese beiden Schritte. Sie ermöglichen Migranten, Teil der Gesellschaft zu werden und auf die Rahmenbedingungen aktiv Einfluss zu nehmen. Deutschland hat in diesem Feld Nachholbedarf. In „Wer gehört dazu?“ erläutern die Autoren, wie Deutschland die politische und gesellschaftliche Teilhabe von Zuwanderern verbessert werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Staatsbürgerschaft, gesellschaftliche Präsenz, Gleichstellungspolitik, politische Repräsentation und Zugänge zum Arbeitsmarkt.

 

 

 

21 – EUROPA DER ZUGEHÖRIGKEITEN / INTEGRATIONSWEGE ZWISCHEN EIN UND AUSWANDERUNG von Hrsg. : Rudolf von Thadden, Steffen Kaudelka & Thomas Serrier

>Zugehörigkeit< wachsen, sie können nicht einfach vorgegeben werden. Viele Menschen haben neben ihrer Herkunftsidentität eine weitere >Zugehörigkeit< erworben, sie sind in die Kultur eines anderen hineingewachsen, ohne ihre eigenen Wurzeln zu verleugnen. Diese Erkenntnis ist von Bedeutung für die Diskussion über die Integration von Einwandern in den zunehmend von Migrationen bestimmten Gesellschaften Europas. Gerade im Prozess des Zusammenwachsens der Europäischen Union sind Zugehörigkeitsgefühle von erheblicher Bedeutung. – Der Band untersucht Modelle der Integration und Formen der >Zugehörigkeit< im westlichen und östlichen Europa seit dem 18.Jahrhundert. Was bedeutet>Zugehörigkeit< für Ein-und Auswanderer? Und welche Herausforderungen sind damit für die Politik verbunden?

 

 

 

22 – JUGEND, PARTIZIPATION UND MIGRATION / ORIENTIERUNGEN IM KONTEXT VON INTEGRATION UND AUSGRENZUNG   von Thomas Geisen & CHRISTINE RIEGEL (Hrg.)

Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in widersprüchliche Weise mit gesellschaftlichen Integrationsforderungen und Ausgrenzungsprozessen konfrontiert. Dies zeigt sich unter anderem in den lebenslaufstrukturierenden Bereichen der schulischen und beruflichen Bildung. Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die subjektiven Orientierungen und Zukunftsperspektiven von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Die Chancen und Schwierigkeiten sozialer Partizipation werden im Hinblick auf ihre politischen und institutionellen Voraussetzungen untersucht. Dabei werden insbesondere Rassismuserfahrungen und gegenseitige Zuschreibungsprozesse von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft thematisiert.

 

 

 

23 – DIE FÜNFTE GEWALT / LOBBYISMUS IN DEUTSCHLAND von Thomas Leif & Rudolf Speth (Hrsg.)

Politiker haben offenbar genug von Lobbyisten. „Lobbyisten in die Produktion“ empfahl der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zu Beginn des Jahres 2006 ironisch. Erstmals greift ein führender Politiker in Deutschland die Lobbyisten scharf an. Seine Kollegin, die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, forderte während der Koalitionsverhandlungen, den Lobbyisten „keinen Fuß mehr in die Tür“ setzen zu lassen, bis nicht wichtige Weichenstellungen für das Gesundheitssystem getroffen sind. Und doch glauben viele Politiker auf den Rat der Lobbyisten nicht verzichten zu können und nehmen bereitwillig ihre Dienste entgegen. Politiker wechseln immer häufiger nach ihrer Politikkarriere die Seite und versilbern ihr Insiderwissen als Lobbyisten. Dieses Buch bietet einen umfassenden Einblick in das Labyrinth des Lobbyismus. Zahlreiche Studien und Fallbeispiele machen die tägliche Arbeit der Interessengruppen transparenter. Das Buch zeigt Strukturen und Zusammenhänge der legalen Interessendurchsetzung auf und beschreibt, mit welchen Machttechniken Lobbygruppen Politik und Gesellschaft zunehmend beeinflussen. Welche Auswirkungen hat der ausufernde Lobbyismus auf Parlament und Demokratie? Diese Fragen beantworten die Autoren in diesem Sammelband kritisch, analytisch und hintergründig.

 

 

 

24 – HOCHSCHULE ALS TRANSKULTURELLER RAUM? / KULTUR, BILDUNG UND DIFFERENZ IN DER UNIVERSITÄT von Lucyna Darowska, Thomas Lüttenberg, Claudia Machold (Hrsg.)

Ist die Hochschule ein transkultureller Raum?

Ausgehend von dieser Frage gehen die Beiträge dieses Bandes anhand unterschiedlicher Schwerpunkte der Bedeutung von Kultur, Transkultur, Bildung und Differenz im Hochschulraum nach. Sie befassen sich sowohl mit begriffsanalytischen Bestimmungen und Problematisierungen von Kultur und Transkultur als auch mit dem Potenzial und den Grenzen von Konzepten (etwa Diversity) und Maßnahmen (etwa interkulturellen Trainings).

Mit Beiträgen von Maria do Castro Varela, Isabell Diehm, Paul Mecheril und Wolfgang Welsch.

 

 

 

25 – ZUM   IDENTITÄTSKURS IN DEN SOZIALWISSENSCHAFTEN / EINE POSTKOLONIAL UND QUEER   INFORMIERTE KRITIK   AN GEORGE H. MEAD, ERIK H. ERIKSON und ERVING GOFFMAN   von Ingrid Jungwirth

Unter welchen Bedingungen wurde die >Frage der Identität< zu einer akzeptablen – mehr noch : dominanten – Problematisierungsweise sozialer Phänomene? In der diskursanalytischen Untersuchung wird die sozialwissenschaftliche Prägung der Begriffe Identität und Selbst in den Arbeiten von George H. Mead, Erik H. Erikson und Erving Goffman in Zusammenhang mit wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklungen und sozialen Bewegungsdiskursen in den USA rekonstruiert. Die Studie ist ein Beitrag zur Geschichte der Soziologie und zu den Gender Studies. Sie verankert feministische, queer und postkoloniale Theorien in Geschichte und Theorie der Sozialwissenschaften und präsentiert Diskursanalyse als ein wissenschaftsgeschichtliches Instrument.

 

 

 

26 – IDENTITÄT UND LEBENSZYKLUS von Erik H. Erikson

Erikson verfügt über die Fähigkeit, Tatsachen verschiedener Fachgebiete sowohl isoliert aufzuzeigen als auch zu einer Idee von der Identitätssuche des Menschen, der biologischen, kulturellen und psychodynamischen Lebenszyklen unterworfen ist , zu synthetisieren.

Die Arbeiten sind ein Stimulans für jeden, dessen Denken...bereit ist, den Umweltraum wie den Inweltraum, des Menschen gemäß der Anforderung eines präsumptiv >Humanen< zu verändern.

Helmut Junker, Das Argument

 

 

 

27 – PÄDAGOKIG DER ANERKENNUNG von Benno Hafeneger, Peter Henkenborg und Albert Scherr (Hrsg.)

Grundlage, Konzepte, Praxisfelder

Menschen sind auf soziale Anerkennung angewiesen, auf soziale Beziehungen, in denen sie Beachtung und Wertschätzung erfahren. Diese grundlegende sozialphilosophische Einsicht wird in den Beiträgen dieses Bandes für die pädagogische Theorie und die empirische Forschung fruchtbar gemacht. Die Autoren, ausgewiesene Erziehungs- und Sozialwissenschaftler, stellen die Grundlagen einer Pädagogik der Anerkennung dar und zeigen deren Bedeutung für unterschiedliche Bereiche pädagogischer Praxis auf.

Damit leistet der vorliegende Band einen wichtigen Beitrag zur Klärung des Selbstverständnisses moderner Pädagogik. Er fordert zu einer Analyse der Anerkennungsverhältnisse in pädagogischen Institutionen und Prozessen auf. Darüber hinaus werden Argumente entwickelt, die dazu befähigen, kritische Distanz zu den vielfältigen gesellschaftlichen Aufgabenzuweisungen an die schulische und außerschulische Erziehung und Bildung einzunehmen.

Die Pädagogik der Anerkennung ist ein Grundprinzip pädagogischen Handelns. Deshalb wendet sich das Buch an alle, die in dem Feld Schule, Hochschule und Jugend- und Erwachsenenbildung tätig sind.

 

 

 

28 – IDENTITÄTKONSTRUKTIONEN TÜRKISCHER JUGENDLICHER - EIN LEBEN MIT ODER ZWISCHEN ZWEI KULTUREN von Marion Aicher-Jakob

Die heutige Gesellschaft kultureller Vielfalt zeigt verschiedenste Identitätskonzepte auf. Während die erste Generation der Gastarbeiter auf eine baldige Rückkehr ausgerichtet war, wurde der zweiten Generation häufig eine Entwurzelung attestiert, die eine innere Zerrissenheit der Individuen zur Folge hatte. Doch wie sieht die heutige Generation türkischer Jugendlicher in Deutschland ihre Identität? Führt das Leben, das sich zwischen zwei Kulturen abspielt, zu einer Identitätsdiffusion oder kann den Jugendlichen ein positiver Selbstentwurf gelingen?

Mit Hilfe von Leitfadeninterviews geht Marion Aicher-Jakob Fragen nach der Verortung türkischer Jugendlicher in der Gesellschaft nach und gewinnt wichtige Einsichten in deren Selbst-bzw. Fremdwahrnehmungen und deren Kulturverständnis. Ziel der Interviews ist es, die Indentitätskonstruktionen der Jugendlichen vor dem Hintergrund ihrer kulturellen Mehrfachzugehörigkeit aufzudecken.

Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Erziehungswissenschaft, Lehramtsstudierende sowie an Pädagogen und Personen, die mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund arbeiten.

 

 

 

29 – RASSISMUUS BILDET – BILDUNGSWISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE ZUR NORMALISIERUNG UND SUBJEEKTIVIERUNG IN DER MIGRATIONSGESELLSCHAFT von Anne Broden, Paul Mecheril (Hg.)

Rassismus bildet! Dieses Buch versammelt Studien, die sich kritisch mit der Bildungsdimension rassistischer Normalität auseinandersetzen. Rassistische Ordnungsprinzipien des machtvollen Unterscheidens wirken nicht allein als >äußerliche< Verteilung von Ressourcen, sondern sind auch in dem Sinne produktiv, als sie auf Selbst-, Gegenstands- und Weltverständnisse einwirken.

Die Beiträge des Bandes untersuchen als üblich geltende – und dadurch kulturell selbstverständliche – institutionelle und interaktive Praxen der Fremd- und Selbstpositionierung in formellen und informellen Bildungszusammenhängen. Es wird gezeigt, wie die Gewöhnlichkeit solcher, an rassistische Traditionen anschließenden, Unterscheidungspraxen ihre Wirksamkeit ausmacht.

 

 

 

30 – UNREIN UND VERMISCHT – POSTKOLONIALE GRENZGÄNGE DURCH DIE KULTURGESCHICHTE DER HYBRIDITÄT UND DER KOLONIALEN <RASSENBASTARDE< von Kien Nghi Ha

>Hybridität< hat sich zu einem modischen Schlagwort entwickelt. Mit diesem Band erscheint international erstmalig eine umfassende Analyse der Kulturgeschichte dieses Begriffs.

Ausgehend von einer Kritik der deutschsprachigen Rezeption arbeitet Kien Nghi Ha aus einer postkolonialen Perspektive die unterschiedlichen historischen Phasen und gesellschaftlichen Kontexte von der europäischen Antike über die koloniale Moderne bis zur Gegenwart auf.

Gestützt auf eine breite Materiallage kann er zeigen, dass Hybridität als Grenzüberschreitung und

>Rassenvermischung< stets mit ambivalenten Formen der Rassifizierung, Hierarchisierung und Verwertung verbunden ist.

 

 

 

31 – SPRICHT DIE SUBALTERNE DEUTSCH? – MIGRATION UND POSTKOLONIALE KRITIK von Hito Steyerl, Encarnacion Gutierrez Rodrguez (Hg.)

Lässt sich die Debatte um postkoloniale Kritik auf den deutschen Kontext anwenden oder ist sie schlicht irrelevant? Diese Frage wird im vorliegenden Band durchaus uneinheitlich beantwortet. Neben Texten die versuchen , Konzepte postkolonialer Diskurse umzusetzen, finden sich auch Texte, die den Rahmen postkolonialer Theoriebildung teilweise oder insgesamt in Frage stellen und überschreiten.

Insofern stellt dieser Band keine einheitliche Stellungnahme zur postkolonialen Theorie dar, sondern gibt einen Einblick in die Bandbreite der Diskussionen und Praxen um Postkolonialität im deutschsprachigen Kontext. Vor allem beleuchtet der Band aber die Auswirkungen, die postkoloniale Konzepte für das Verständnis und die Transformation der Realität von Migrantinnen und Angehörigen von Minderheiten im Post-Wiedervereinigungs Deutschland haben – einer Realität, die durch die massive Zunahme rassistischer und antisemitischer Gewaltbereitschaft in einer postnationalsozialistischen Gesellschaft geprägt ist.

Wie kann dieser Kontext mit den verschiedenen Konzepten des Baukastens postkolonialer Theorie verstanden werden? Inwieweit greifen diese Konzepte überhaupt? Inwieweit überschneiden, bzw. unterscheiden sich die Anwendungsgebiete dieser Konzepte von jenen der >Post-Holocaust> - Forschung?

Mit Beiträgen von Patricia Alleyne-Dettmers, Maria do Mar Castro Varela, Luzenir Caixeta, Nikita Dhawan, Fatima El Tayeb, Umut Erel, Grada Ferreira, Cathy S. Gelbin, Encarnacion Gutierrez Rodriguez, Anil K. Jain, Kien Nghi Ha, Annette Seidel-Arpaci, Hito Steyerl, Shirly Tate und Tanya Ury.

 

 

 

32 – ANDERE DEUTSCHE – ZUR LEBENSSITUATION VON MENSCHEN MULTIETHNISCHER UND MULTIKULTURELLER HERKUNFT von Paul Mecheril / Thomas Teo (Hg.)

In diesem Buch wird die Lebenssituation von Menschen behandelt, die in Deutschland leben und doch keine konventionelle „deutsche“ Geschichte aufweisen, weil sie zwar in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt haben, aber aufgrund ihres Aussehens von der Mehrheit als Fremde angesehen werden, weil sie aus multiethnischen Partnerschaften stammen oder weil ihr Eltern aus anderen Kulturkreisen emigriert sind.

Diese Menschen werden von den Herausgebern als „andere Deutsche“ bezeichnet, eine Personengruppe, die mehr und mehr an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnt. Die andauernde verbale und körperliche Gewalt gegen diese Personen, wie die Aufgabe, ihre Lebenssituation zwischen oder in zwei Kultur- bzw. Ethniewelten zu gestalten, verweisen auf Grundthematiken ihrer Gegenwart.

Die Herausgeber, selbst „Andere Deutsche“ , haben in dem Buch psychologisch fundierte Beiträge versammelt, die nicht über, sondern für „Betroffene „ zu sprechen versuchen.

Die sozialisationstheoretisch und psychotherapeutisch orientierten Analysen bieten exemplarisches Wissen über die multikulturelle bzw. multiethnische Realität in Deutschland und tragen zu einem Verständnis für die spezifische Lage dieser Personengruppe bei.

 

 

 

33 – BILDUNG ANDERS DENKEN – EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE TRANSFORMATORISCHER BILDUNGSPROZESSE von Hans-Christoph Koller

Bildung ist immer noch ein wichtiger Bezugspunkt der Diskussion um Begründung, Zielbestimmung und Kritik pädagogischen Handelns. Wie aber kann dieser Begriff so gefasst werden, dass er gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen gerecht wird und Anschlüsse an die Erforschung tatsächlicher Bildungsprozesse erlaubt?

Das Buch stellt eine Neufassung des Begriffs vor, die von der Annahme ausgeht, das Bildung in einer grundlegenden Veränderung der Art und Weise besteht, in der Menschen sich zur Welt , zu anderen und zu sich selbst verhalten, und das solche Prozesse ausgelöst werden, wenn Menschen sich neuen Problemlagen gegenübersehen, zu deren Bewältigung ihre bisherigen Mittel und Möglichkeiten nicht ausreichen.

Unter Bezug auf Konzepte aus Pädagogik, Philosophie, Soziologie und Psychologie wird eine neue Theorie transformatorischer Bildungsprozesse entfaltet, die ein Grundproblem der Pädagogik neu und anders zu denken erlaubt.

Prof. Dr. Hans-Christoph Koller lehrt Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg.

 

 

 

34 – SCHULE MIT MIGRATIONSHINTERGRUND von Ursula Neumann, Jens Schneider (Hrsg.)

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund gelten als die Problemkinder im deutschen Schulsystem. Schulen mit „hohem Ausländeranteil“ sind zum Synonym für niedrige Lernstandards und hohes Gewaltpotenzial geworden. Tatsächlich sind die Schulabschlüsse für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund überdurchschnittlich niedrig; in Haupt-und Sonderschulen sind sie häufiger vertreten. Allerdings ist das vor allem in Deutschland so. Dabei könnte es ganz anders sein, andere Länder machen es vor. Denn eine Schule, die für die Kinder von Einwanderern gut ist, ist für alle Kinder gut. Davon profitiert die gesamte Gesellschaft.

Dieses Buch führt neue wissenschaftliche Erkenntnisse mit guten Beispielen aus der schulischen Praxis in Europa und Nordamerika zusammen. Die Beiträge beschäftigen sich vor allem mit den Themen Sprache, Interkulturelle Schule, Diskriminierung, Mentoring und Elternbeteiligung. So wird dieses Buch zum Ratgeber für alle, die sich mit der Zukunft der Schule in Deutschland beschäftigen.

Mit Beiträgen von Deniz Akpinar, Helga Büchel, Maurice Crul, Arzu Degirmenci, Gunther Dietz, Britta Hawighorst, Kirsten Gaschler, Ingrid Gogolin, Mechthild Gomolla, Yasemin Karakasoglu, Jeff Kugler, Vini Lander, Burkhard Leber, Theodora Leite Stampfli, Birgit Leyendecker, Cornelia Möhlen, John Mollenkopf, Ursula Neumann, Anne Pelzer, Marielle Reyhn, Linda Riebling, Sally Mary Riedel, Barbara Schauenburg, Clea Schmidt, Jens Schneider, Marika Schwaiger, Martina Weber und Maren Wilmes.

 

 

 

35 – ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT UND GESELLSCHAFT / HANDBUCH DER ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT 6 von Gerhard Mertens (HG.)

Auch wenn die Familie der Anfangsort aller Erziehung ist, steht Pädagogik in Beziehung zum Sozialen und Politischen der Gesellschaft. Der sechste, abschließende Teil des Handbuchs der Erziehungswissenschaft ist daher den Themen Sozial-, Medien- und Umweltpädagogik sowie der Interkulturellen und Vergleichenden Erziehungswissenschaft gewidmet.

Aus dem Inhalt:

- Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit

- Mediale Bildung und Sozialisation

- Hybridität, kulturelle Differenz und Zugehörigkeit als pädagogische Herausforderung

- Interkulturelle Fachdidaktiken und soziales Lernen

- Umweltbildung

- Bildung für nachhaltige Entwicklung

 

 

 

36 – PARTIZIPATION IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN / SO GELINGT DEMOKRATIEBILDUNG MIT KINDERN! Von R. Hansen, R. Knauer und B. Sturzenhecker

Strittige Großprojekte wie der Stuttgarter Bahnhof oder der Flughafenbau in Berlin zeigen: Die Beteiligten legen die demokratischen Spielregeln mitunter sehr unterschiedlich aus. Dies zeigt , das solche Regeln kein selbstverständliches Allgemeingut menschlichen Verhaltens sind, sondern erlernt und eingeübt werden müssen.

So drängt sich die Frage auf, wo und wie unser demokratisches Grundverständnis gesellschaftlich vermittelt, er- und gelebt wird. Die Beiträge dieses Bandes möchten das Bewusstsein dafür schärfen, wie dringlich es ist, schon in kindlichen Lebenswelten Begriffe wie Partizipation, Dialog, Engagement und Recht mit Leben zu füllen. Sie zeigen Chancen und Möglichkeiten demokratischer Partizipation in Kindertageseinrichtungen und führen methodisch in die Praxis von Demokratiebildung in Kitas ein.

 

 

 

37 – DIVERSITÄT – RESSOURCE UND HERAUSFORDERUNG FÜR DIE PÄDAGOGIK DER FRÜHEN KINDHEIT von Eva Hammes -Di Bernardo & Sonja Adelheid Schreiner (Hrsg.)

Diversität stellt eine Herausforderung für die Pädagogik dar, weil jedes einzelne Kind das Recht auf Berücksichtigung seiner individuellen Voraussetzungen hat und weil es pädagogisch immer auch um die Integration der vielen Verschiedenheiten geht.

Diversität kann aber auch eine Ressource sein, weil sich in ihr der Reichtum der verschiedenen Blickwinkel, der unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt zeigt, den es lohnt, in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft zu nutzen.

In diesem Fachbuch werden beide Aspekte beleuchtet und die Beiträge zeigen, wie Fachkräfte den Verschiedenheiten der sozialen Milieus, des Geschlechts der Kinder, ihrer körperlichen Verfassung und ihrer kulturellen und sprachlichen Besonderheiten gerecht werden zu können.

Mit Beiträgen von Livia Daveri, Isabell Diehm, Eva Hammes-Di Bernado, Karen Hoffmann, Maria Kron, Melanie Kuhn, Susanne Kühn, Birgit Leyendecker, Stefanie Lüpke, Susanne Miller, Birgit Prochazka, Ursula Rabe-Kleberg, Angelika Speck-Hamdan, Heide Tremel, Karin Trübel und Petra Wagner.

 

 

 

38 – ERZIEHUNG IN DER EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT – KONZEPTIONELLE ÜBERLEGUNGEN FÜR DIE ELEMENTARPÄDAGOGIK von Isabell Diehm

In den vergangenen Jahrzehnten haben Arbeitsmigration und weltweite Fluchtbewegungen die demographische Zusammensetzung aller europäischen Gesellschaften nachhaltig verändert. Die Debatten um die „multikulturelle Gesellschaft“ die seit Beginn der achtziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland geführt werden, hatten und haben natürlich Auswirkungen auf die bildungspolitischen und pädagogischen Konzepte des Erziehungssystems.

Das vorliegende Werk rekonstruiert von einem kritischen Standpunkt aus die unterschiedlichen Phasenverläufe und Entwicklungen der Ausländerpädagogik und Interkulturellen Erziehung sowie deren jeweils zugrundeliegende Erziehungs- und Bildungskonzepte unter elementarpädagogischen Gesichtspunkten.

Dabei führt die Einsicht, daß Interkulturelle Erziehung Gefahr läuft, ihre Klientel kulturalistisch festzulegen, zu theoretischen wie konzeptionellen Überlegungen, die den Begriff der kulturellen Diversität in einer Einwanderungsgesellschaft pädogogisch neu zu fassen versuchen. Durch die Verknüpfung von Situations-, Biographie- und Fallbezug kann die Verfasserin den pädagogischen Anspruch nach möglichst weitgehender Individualisierung realisieren und zugleich die konzeptionelle Lücke zwischen Ignoranz (Assimilation) und Stereotypisierung (Kulturalismus) der kulturellen Differenz schließen.

 

 

 

39 – HANDBUCH KINDERWELTEN / VIELFALT ALS CHANCE- GRUNDLAGEN EINER VORURTEILSBEWUSSTEN BILDUNG UND ERZIEHUNG von Petra Wagner (Hrsg.)

Die Herausgeberin Petra Wagner ist Diplom-Pädagogin und hat viele Jahre in türkisch-deutschen Projekten im Elementar- und Grundschulbereich in Berlin gearbeitet. Seit 2000 leitet sie das Projekt KINDERWELTEN in der Internationalen Akademie an der Freien Universität Berlin.

Jana darf nicht mitspielen, weil sie ein Mädchen ist; und der dunkelhäutige Ben ist genervt, die anderen sagen Schokokeks zu ihm. Schon früh lernen Kinder, das unterschiedliche Herkunft und Hautfarbe, Geschlecht oder Religion nicht neutral, sondern mit Wertungen verbunden sind. Wie können Erzieherinnen Diskriminierung zur Sprache bringen? Was brauchen Kinder, um sich selbst und andere besser zu verstehen? Und wie können Unterschiede zu Bildungsprozessen anregen, die das Weltwissen aller Kinder anreichern?

Theoretisch fundiert und praxisnah zeigt dieser Band, wo Ausgrenzung in der Kita geschieht, wie Erzieherinnen gegensteuern können und wodurch sich eine respektvolle Zusammenarbeit mit den Eltern auszeichnet.

 

 

 

40 – DIVERSITY UND PROFESSION – EINE BIOGRAPHISCH-NARRATIVE UNTERSUCHUNG IM KONTEXT DER BILDUNGSSOZOLOGIE von Anne Rosken

Diversity kann als einer der schillerndsten Termini zur Beschreibung heutiger heterogener Gesellschaften angesehen werden. Welche Relevanz hat dieses Phänomen aber für den Elementarbereich?

Obwohl der frühkindlichen Bildung heute ein besonderer Stellenwert eingeräumt wird, verweisen die aktuellen Ereignisse der PISA- und OECD-Studien auf eine große Korrelation zwischen sozialer Herkunft und Bildungsniveau.

Vor diesem Hintergrund analysiert Anne Rosken die Bedeutung und die Auswirkungen der steigenden gesellschaftlichen Heterogenität für den Elementarbereich. Anhand ausgewählter Fallstudien wird unter Berücksichtigung biographischer Aspekte erstmals der professionelle Umgang mit Diversity bei Erzieherinnen untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf die bildungssoziologischen Perspektive, wobei die Autorin wesentliche organisatorische Einzelaspekte in die Überlegungen integriert.

Das Buch wendet sich an Forscherinnen, Dozierend und Studierende der Soziologie, der Pädagogik und der Sozialwissenschaften. Personalverantwortliche verschiedener Bereiche erhalten neue Einblicke in das Phänomen der Diversity.

 

 

 

41 – EINFÜHRUNG IN DIE SOZIALISATIONSTHEORIE von Klaus Hurrelmann

Dr. Klaus Hurrelmann,

Professor für Public Health and Education an der Hertie School of Goverance Berlin.

Der Autor zeichnet die wichtigsten Theorien und Methoden der Sozialisationsforschung in leicht verständlicher Form nach und stellt die wesentlichen Untersuchungsergebnisse zur Sozialisation in Familien , Erziehungs- und Bildungssystemen, Gleichaltrigengruppen und Medien zusammen.

 

 

 

42 – ETHNISCHE UND SOZIALE UNGLEICHHEIT IM VORSCHULBEREICH von Nicole Biedinger

In diesem Buch werden die bisherigen Ergebnisse zur ethnischen und sozialen Ungleichheit im Vorschulbereich in Deutschland zusammengefasst. Es handelt sich um eine publikationsbasierte Dissertation, so dass zunächst der rote Faden der Arbeit dargestellt wird. Dies umfasst eine Zusammenfassung der nationalen und internationale Ergebnisse und die Beschreibung eines theoretischen Modells des frühen Kompetenzerwerbs.

Im Anschluss daran werden vier aktuelle wissenschaftliche Analysen vorgestellt, die sich sowohl mit ethnischen als auch mit sozialen Unterschieden im Vorschulbereich beschäftigen und in hochrangigen nationalen und internationalen Fachzeitschriften 2006 bis 2009 erschienen sind.

Diese Analysen basieren auf einzigartigen Datensätzen. Dadurch besteht die Möglichkeit mit objektiven, standardisierten Leistungsmaßen quantitative Unterschiede in den kognitiven, sprachlichen und behavioristischen Kompetenzen und bei Schuleintritt zu erklären.

 

 

 

43 – Diversity Management und Interkulturalität von Günther Vedder (Hg.)

Zu den Schlüsselqualifikationen von Beschäftigten in internationalen Arbeitszusammenhängen zählt die interkulturelle Kompetenz. Diese Qualifikation hilft dabei, das eigene Verhalten den jeweiligen Kulturstandards anzupassen. Sie setzt die Sensibilität für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede voraus. Das Konzept “Managing Diversity“ unterstützt den Prozess der Wahrnehmung und Wertschätzung von personeller Vielfalt in Organisationen. Zu den interessantesten Anwendungsfeldern von Diversity Management zählt sicherlich der heterogene Arbeitsmarkt in Luxemburg. Anderseits stellt sich die Frage, wie z.B. japanische Unternehmen mit ihren sehr homogenen Belegschaften die Angehörigen von Minderheiten behandeln.

Dieser Band dokumentiert drei an der Universität Trier erstellte Forschungsarbeiten zu Diversity Management und Interkulturalität.

Zunächst geht Martin Zülch der Frage nach, ob es im Rahmen der Globalisierung zu einer kulturellen Homogenisierung oder eher zu einer Diversifizierung lokaler Kulturen kommt. Er arbeitet heraus, welche Folgerungen sich daraus für den künftigen Stellenwert interkultureller Kompetenz ergeben.

Danach widmet sich Tanja Schütz dem japanischen Beschäftigungssystem und insbesondere der Situation von Frauen, älteren und ausländischen Arbeitnehmern auf dem japanischen Arbeitsmarkt. Sie untersucht auch das Verhalten japanischer Konzerne im Mutterland, die in den USA intensiv Diversity Management propagieren.

Anschließend analysieren Markus Monzel, Christian Moersch, Tim Hermesdorf und Jochen Fass die personelle Vielfalt am Finanzplatz Luxemburg. Sie haben internationale Banken vor Ort zu den Chancen und Risiken von Diversität bzw. Diversity Management befragt – mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

Der Herausgeber des Bandes, Dr. Günther Vedder, ist als Wissenschaftler Assistent im Fach Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt „Arbeit, Personal, Organisation“ an der Universität Trier beschäftigt.

 

 

 

44 – INKLUSION UND PARTIZIPATION – POLITISCHE KOMMUNIKATION IM HISTORISCHEN WANDEL

Von Christoph Gusy, Heinz-Gerhard Haupt (Hg.)

Das Politische ist ein kommunikativ konstruierter Raum. Wer auf welche Weise an der politischen Kommunikation teilhat und damit in den Raum des Politischen inkludiert wird, ist das Ergebnis von Aushandlungen auf struktureller und semantischer Ebene.

Mit diesen Prozessen beschäftigen sich die Autorinnen und Autoren des Bandes aus historischer, soziologischer und juristischer Sicht. Einführende Beiträge vermitteln die im Band verwendeten zentralen Begriffe Inklusion und Partizipation.

Im Anschluss zeigen die Autorinnen und Autoren, wie Diskussionen unter anderem über Altersgrenzen in Antike und Moderne, über politische Repräsentation in der Weimarer Republik und über die Staatsbürgerschaft im Westeuropa der Gegenwart definierten, wer Zugang zur politischen Kommunikation hatte und an ihr teilhaben konnte.

 

 

 

45 – PÄDAGOGISCHE AUTORITÄT – MACHT UND VERTRAUEN IN DER ERZIEHUNG von Roland Reichenbach

In der öffentlichen Diskussion um Erziehungsfragen scheint das Thema der pädagogischen Autorität wieder rehabilitiert zu sein. Allerdings ist der Begriff, die Notwendigkeit des Konzepts und die Bedeutung der pädagogischen Praktiken, die mit „Autorität“ in Verbindung gebracht werden, innerhalb der Erziehungswissenschaft umstritten. Trotzdem wissen zumindest praktisch tätige Pädagoginnen und Pädagogen, dass sie ohne Anerkennung ihrer Autorität kaum sinnvoll wirksam sein können.

Das Buch will zum Thema „Pädagogische Autorität“ wieder sachlich in die erziehungswissenschaftliche Debatte einführen. Dafür werden soziologische, psychologische, psychoanalytische, literarische und erziehungswissenschaftliche Zugänge zum Thema gewählt, in ihren historischen Facetten rekonstruiert und in ihrer Bedeutung für aktuelle Fragestellungen analysiert.

Neben der Frage, wie pädagogische Autorität wahrgenommen, wie sie gerechtfertigt, aber auch kritisiert wird, beschäftigt sich das Buch eingehend mit den Quellen, Funktionen und Grenzen pädagogischer Autorität.

Prof. Dr. Roland Reichenbach lehrt an der Universität Basel

 

 

 

46 – KOMPETENZFÖRDERNER PÄDAGOGIKUNTERRICHT / KOMPETENZEN, KOMPETENZBEREICHE, LEISTUNGSSTANDARDS, AUFGABEN von Christoph Storck & Elmar Wortmann

Der vorliegende Band lädt die Pädagogiklehrerinnen und Pädagogiklehrer und alle für den Pädagogikunterricht in Schule, Bildungspolitik und Wissenschaft Verantwortlichen ein, sich Gedanken und Möglichkeiten zu machen, den zentralen Bildungsauftrag des Faches dadurch einzulösen, dass die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit erhalten, grundliegende Kompetenzen anzubahnen und zu elaborieren. Zugleich soll auf Probleme hingewiesen werden, die sich aus dem Versuch ergeben, die Kompetenzen anhang eng definierter oder sogar operationalisierter Leistungserwartungen zu überprüfen. Zu diesem Zweck werden Aufgaben unterschiedlicher Formate vorgestellt und auf ihre Leistungsfähigkeit und ihre Grenzen hin reflektiert.

Damit verbindet sich die Hoffnung auf eine möglichst breite fachdidaktische Diskussion der im Pädagogikunterricht anzustrebenden und einzufordernden Kompetenzen und sinnvoller Möglichkeiten ihrer Überprüfung. Darüber hinaus soll der Band eine Basis liefern für den Versuch, eine einheitliche Struktur von Kompetenzbereichen und Anforderungsbereichen für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer zu finden .Eine solche Struktur würde es erlauben, bei der Formulierung der anzustrebenden Leistungsstandards die vielfältigen Gemeinsamkeiten dieser Fächer ebenso abzubilden wie deren spezifische Differenzen.

 

 

 

47 – PÄDAGOGISCHE KOMPETENZ, IDENTITÄT UND PROFESSIONALITÄT von Monika Rapold (Hrsg.)

Pädagogik als Beruf hat sich im Rahmen eines institutionalisierten Erziehungs- und Bildungssystem mittlerweile breit etabliert und ausdifferenziert. Die Frage der Professionalisierung ist aber keineswegs erledigt: das gilt v.a. dann, wenn damit nicht nur der historische Prozess gemeint ist, in dem sich eine Gruppe von Berufen mit bestimmten Merkmalen als Professionen etablieren konnte, sondern auch die Ausbildung einer charakteristischen Identität und Kompetenz für professionelles pädagogisches Handeln.

Der vorliegende Band widmet sich einer Formulierung und Vertiefung pädagogischer Kompetenz, Identität und Professionalität und wendet sich gleichermaßen an berufstätige Pädagoginnen und Studierende der Pädagogik.

 

 

 

48 – INTERKULTURELLE KOMPETENZ UND PÄDAGOGISCHE PROFESSIONALITÄT von Georg Auernheimer (Hrsg.)

Interkulturelle Kompetenz ist – wie in anderen gesellschaftlichen Praxisfeldern – zu einem Thema der pädagogischen Fachdiskussion geworden. Teils ist das Konzept umstritten, teils wird es fraglos in die politische und pädagogische Programmatik aufgenommen. In dem Band kommen Kritikerinnen und Befürworterinnen des Konzepts zu Wort. Er enthält erstens prinzipielle Erörterungen im Kontext der Frage, was pädagogische Professionalität ausmacht, zweitens Beiträge, in denen auf der Basis langjähriger Projekterfahrung oder gestützt auf Empirie Dimensionen von interkultureller Kompetenz für Sozialarbeit und Schule herausgearbeitet werden, und schließlich drittens noch Schlussfolgerungen für die Ausbildung.

Ungeachtet der Kontroversen ist in allen Beiträgen das Bemühen erkennbar, die Konzeption – insbesondere in Auseinandersetzung mit dem Kulturalismusvorwurf - zu erweitern.

Der Herausgeber:

Dr. phil. Georg Auernheimer, Univ.-Professor an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Forschungsstelle Interkulturelle Studien.

 

 

 

49 – INTERKULTURELLE KOMPETENZ IN DER ZUWANDERUNGSGESELLSCHAFT von Matilde Grünhage-Monetti (Hrsg.)

Bildungsangebote zur sozialen Integration in der Zuwanderungsgesellschaft müssen dort ansetzen, wo die Rahmenbedingungen für das Leben und Zusammenleben aller Bürger/innen mit und ohne Migrationshintergrund gestaltet werden. Verwaltungsbehörden sind als Orte interkultureller Begegnung hierbei von besonderer Bedeutung. Auch die Funktion von Migrantenorganisationen im Integrationsprozess wird zunehmend anerkannt: Ihnen kommt im öffentlichen zivilen Dialog eine Hauptrolle zu.

Im Mittelpunkt des Buches stehen Fortbildungskonzepte, die vom DIE erprobt und reflektiert worden sind. Hier wurden Verwaltungsmitarbeiter/innen und Mitglieder von Migrantenorganisationen interkulturell weitergebildet. Das Buch macht diese Konzepte bekannt, ordnet sie in einen Rahmen zur Interkulturalitätsdebatte ein und regt öffentliche Verwaltungen wie Erwachsenbildner/innen zur Nachahmung an. Materialien zur Gestaltung partizipativer interkultureller Bildungsangebote finden sich auf der beigefügten CD-ROM.

 

 

 

50 – INTERKULTURELLE KOMPETENZ / FORTBILDUNG – TRANSFER – ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Von Veronika Fischer, Monika Springer, Ioanna Zacharaki (Hrsg.)

Interkulturelle Kompetenz ist zu einem zentralen Thema der pädagogischen Fachdiskussion geworden. Die Fähigkeit, das berufliche Handeln vor dem Hintergrund der Einwanderungssituation zu reflektieren und interkulturelles Wissen quasi als Interpretationsfolie für professionelles Handeln zu nutzen, ist nicht selbstverständlich, sondern muss zunächst durch Fortbildungen vermittelt werden. Dabei bedarf es besonderer didaktischer Konzeptionen, damit ein Transfer des erworbenen Wissens in die jeweilige Organisation ermöglicht wird. Aber auch Fortbildungen allein sind keine Garantie dafür, dass sich eine Institution für ihre zugewanderte Klientel öffnet.

Vielmehr müssen Initiativen zur Personenentwicklung durch Maßnahmen der Organisationsentwicklung ergänzt werden. Organisationen müssen sich auch strukturell verändern, um der Komplexität der Einwanderungsgesellschaft gerecht zu werden.

Unter diesen drei Aspekten, Fortbildung – Transfer – Organisationsentwicklung, wird interkulturelle Kompetenz hier thematisiert. Der Band stellt daher für Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen

Bereichen Sozialer Arbeit, Erziehung und Bildung eine wertvolle Praxishilfe dar rund gibt Studierenden Einblicke in Professionalisierungskontexte der Einwanderungsgesellschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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